Das war mein Quadrathlon Jahr 2018

Die Saison 2018 war meine erste Saison im Quadrathlon. Los ging es im März mit einem Trainingslager und der Sprint-Cross EM auf den Azoren. Huch.. EM? Ja, der Quadrathlon ist ein kleiner familiärer Sport. Daher  ist es auch möglich hier ohne Qualifikationen auf einer EM oder WM zu starten. Das heißt jedoch nicht das die Jungs und Mädels an der Spitze es ruhig angehen lassen. Nur wer top trainiert ist schafft es hier auf das Treppchen.

Hier durfte ich zum Beispiel lernen das man nicht probieren sollte die ersten 100m beim Schwimmen ganz vorne dran zu bleiben, wenn man noch nicht so trainiert ist, sonst ist der Rest der Schwimmstrecke nämlich tödlich 😀 Vor allem wenn man das erste mal im Salzwasser und Meer schwimmt und auch das erste mal mit einem Neoprenanzug schwimmt 😀 Es folgt eine lehrreiche, sehr anstrengende und wunderbare Woche auf der ich die Insel bei einigen gemeinsamen Traningseinheiten, mitunter mit Lisa, Stefan und William erkunden durfte. Grandios.

Den Rest der Saison habe ich an so vielen Wettkämpfen teilgenommen wie es mir möglich war. Das Ziel war es möglichst viel Erfahrung im Quadrathlon zu sammeln. Das ist mir vollends geglückt. Dazu durfte ich total tolle Menschen kennenlernen und hatte eine super tolle Zeit. Mal lief es besser, mal schlechter. Lernen durfte ich immer etwas. Und das ist es worauf es ankommt. Spaß haben und lernen.

An seinen Aufgaben wachsen, die Komfortzone verlassen. Ich habe lieber einen Leistungseinbruch im Rennen und weiß das ich an mein Limit gegangen bin als die Ziellinie zu überqueren und weiß das da noch mehr gegangen wäre. Das richtige Pacing ist dennoch eine der größten Herausforderungen. In 4 Disziplinen die beste Leistung heraus zu holen, im Training und im Wettkampf eine echte Herausforderung. Als Sportler möchte man natürlich überall super sein. Daher habe ich mir Mitte des Jahres auch einen Coach geholt der mich mit Trainingsplänen unterstützt. Eine der besten Entscheidungen meines Lebens und meine absolute Empfehlung an jeden der nach vorne kommen will. Holt Euch Unterstützung in allen Bereichen des Lebens! Seid der “dümmste” am Tisch, so könnt ihr am Meisten lernen.

Es viel auch schnell die Entscheidung das ich in allen Bereichen wachsen will. Daher sind die Persönlichkeitsentwicklung und das Mentaltraining im Sport und Leben absolut fester Bestandteil geworden. Ich habe Gewohnheiten, Glaubenssätze und Routinen geändert. Ich arbeite täglich an mir. Ganz nach dem Motto

“Ich bin heute nicht aufgewacht um durchschnittlich zu sein”

Ein Highlight 2018 war die Langdistanz WM wo wir in der Staffel eine Bronzemedaille erkämpfen konnten. Dort habe ich eine echt gute Kajakzeit hingelegt und mein Team hat ebenfalls super Zeiten raus gehauen und ist an Ihr Limit gegangen.

Der Start am “Swim&Run” Ironman 70.3 in Zell am See, wo ich die erste Mitteldistanz finishen wollte, aber das Radfahren aufgrund von Schneefall ausgefallen ist, bildete ein weiteres Highlight. Hier konnte ich meine Halbmarathonzeit aus dem Vorjahr deutlich verbessern.

Foto von Sebastian Diez. Danke.

Einige Tage später trafen sich zum Abschluss der Saison die Quadrathleten zur Sprint WM. Zugegebenermaßen müde von der Saison nicht meine gewünschte Performance, aber es war okay. Ich habe alles rausgeholt was ging. Und genau darauf kam es an.

Danach gab es aus Freude an der Sache dann noch zwei Drachenbootrennen. Das bekannte Monkey Jumble  (Massenstartrennen) hat richtig Spaß gemacht. Ein weiteres Spaßrennen mit meinem Bruder bildete dann den Abschluss bzw. dann schon wieder den Start in das Training für die Saison 2019.

Fazit: Eine geile Saison in der ich meine Leidenschaft & meine Liebe zum Sport voll ausleben durfte.

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