Sprint & Mitteldistanz in Hannover im Quadrathlon

Am 01. und 02. Juni standen die Sprint Distanz und die verlängerte Mitteldistanz (Hannover Distanz), die zugleich die Deutsche Meisterschaft im Quadrathlon ist, in meinem Wettkampfkalender. Wie ich hier abgeschnitten habe erfährst du in diesem Bericht.

Platz 1. Sprintdistanz

Platz 1 Sprintdistanz Hannover 2019 im Quadrathlon.

Am Samstag dem 1. Juni 2019 ging es im Quadrathlon DeutschlandCup, powered by Sports-Block, in der Sprintdistanz über 0,75 km swim – 20 km bike – 5 km run- 4,2 km kayak an den Start. Das Schwimmen war durch die Algen etwas unschön, das Radfahren auf der super Strecke macht richtig Spaß, und dann kam aus organisatorischen Gründen zunächst der Lauf.

Bis zum Ende des Laufes wusste ich nicht recht auf welchem Rang und mit welchem Rückstand auf die Spitze ich mich im Rennen befinde. Im Wechsel zum Kajak habe ich gesehen das ich direkt auf Rang 2 vorfahren kann, was ich auch tat. In meiner verhältnismäßig stärksten Disziplin, dem Kajak, arbeitete ich mich Stück für Stück an den Führenden Jens Wintermayr heran. In der letzten Wende konnte ich mich dann an die Spitze setzen und noch etwas Abstand für den Ziellauf herausfahren. Beim letzten Wechsel wusste ich das der Abstand reichen würde und rannte die letzten paar hundert Meter ins Ziel. Da war er, mein erster Sieg im Quadrathlon.

Da ich erst 2018 mit dem Quadrathlon begonnen habe und vor allem im Schwimmen und auf dem Rad, ja sagen wir mal, als absoluter Beginner angefangen habe, war der Sieg eine tolle Sache. Durch mein Training sind die Zeiten im Schwimmen und auf dem Rad mittlerweile auch ansehnlich und werden immer besser. Am darauffolgenden Tag stand direkt die Deutsche Meisterschaft in der Mitteldistanz an. Mein Ziel war es “nur” zu finishen. Ich wollte Punkte für die Deutschland-Cup-Serie zu bekommen. Es sollte aber viel besser kommen.

2. Deutscher Meister Mitteldistanz

Platz 2. Mitteldistanz Quadrathlon Hannover 2019

1,9 km swim – 60 km bike – 10 km kayak – 10 km run.

Ich hatte einfach Lust auf den Wettkampf. Ich mag Mitteldistanzen und auch die Strecke gefällt mir. Und mein Ziel war es zu finishen. Okay, ich hatte damit geliebäugelt, das wenn alles super läuft vielleicht auch ein Top 3 Platz drin wäre. Gerechnet habe ich nicht damit. Ich wollte einfach nur den Wettkampf genießen. Das habe ich.

Das Schwimmen am Anfang lief ganz gut. Ich hatte sogar eine schnellere Pace als am Tag zuvor im Sprint. Auf dem Rad habe ich einfach gas gegeben. Dadurch das auch viele Triathleten parallel auf der Strecke unterwegs waren, war ich mal in der Position das ich viele Athleten überhole, statt überholt zu werden. Ein tolles Gefühl. Auch die anderen Quadrathleten, mit denen ich fest gerechnet hatte das diese mich ruckzuck einholen, ließen extrem lang auf sich warten. Überraschenderweise holte ich sogar noch ein paar ein. Damit hätte ich wohl nie gerechnet. Geil dachte ich mir. Dann hat es nochmal doppelt Spaß gemacht. Zumal ich wusste das am Ende der Radstrecke mein starker Kajakpart kommt und auch das Laufen kommt wo ich auch stark dabei bin. Ich wusste genau, wenn ich im Kajak genug herausfahre, dann kann es für einen Podestplatz reichen.

Zeit im Kajak herausfahren

Dementsprechend fokussiert bin ich in den Kajakpart gegangen und habe meinen “Job” gut gemacht. Als zweiter Gesamt ging ich auf die Laufstrecke. Okay, der schnelle Spanier Jorge Garcia überholte mich kurz nach dem Wechsel, aber er spielte für die DM ja auch keine Rolle. Nun hießt es nochmal alle Reserven zusammenkratzen und durch die Hitze laufen.. und laufen… und laufen. Mein Ziel war es nicht stehen zu bleiben. Ich war energetisch am Limit. Ich wusste, kommt jetzt jemand von hinten könnte ich nicht mehr gegenhalten. Daher war es mein Ziel es gar nicht soweit kommen zu lassen und habe rausgeholt was ging. Es war körperlich und mental eine echte Herausforderung. Zum Glück habe ich ja meine Methoden um dies abrufen zu können. Auch wenn einige Zuschauer ganz schön blöd geschaut haben wenn ich mich zwischendurch selbst angeschrien oder gar einen Klaps ins Gesicht gegeben habe. 😀

Am Ende reichte es dann nach 4 Std. 2 Minuten und 47 Sekunden zu Platz 3 Gesamt und für den deutschen Vizemeistertitel. Damit habe ich für dieses Jahr meine eigenen Erwartungen übertroffen und freue mich schon auf die nächsten Level in meinem Sportleben.

Ihr möchtet mehr erfahren? Einen allgemeinen Bericht findet Ihr bei Quadrathlon4you:

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