Rheinrekord Kanu 2017 – Die Vorbereitung II

Im ersten Teil erfährst du mehr über die Idee des Rheinrekord im Kanu 2017. In diesem Artikel geht es nun um die letzten Tage vor dem Rekord. Nicht immer läuft alles nach Plan.

Das Fahrzeugproblem beim Rheinrekord 2017

Eigentlich war alles von langer Hand geplant. Ich hatte ein großes luxuriöses Wohnmobil gebucht. Wenn ich mich schon so quäle, habe ich mir gedacht, dann doch wenigstens Nachts etwas “Luxus”. Daher habe ich ein Wohnmobil gebucht. Extra, und das habe ich mir schriftlich geben lassen, mit einer Reeling. So dachte ich, könnte ich die Dachträger für das Boot befestigen kann.

FALSCH GEDACHT. Als ich vor Ort war gab es die obligatorische Einführung. Kurz bevor wir dann fertig waren fiel uns ja noch ein das wir uns einmal die Reeling ansehen wollen würden. Tja… es war keine da. Die Gefühlslage reichte vom Schock, über Verwunderung bis hin zu Ärger und Bedenken ob der Rekordversuch überhaupt stattfinden kann. Nach viel Ärger und Hin- und Her haben wir uns dann entschieden mit meinem VW Bus und unserem Wohnwagen zu fahren. Zum größten Ärgernis stelle sich das Unternehmen noch lange Zeit quer und wollte uns erst nicht mal den Mietbetrag zurückerstattet. Angeblich weil wir uns laut Mietvertrag auch mit einem vergeichbaren Ersatzfahrzeug hätten zufrieden geben müssen. Es gab aber schlichtweg kein Ersatzfahrzeug mit einer Reeling. Diese hatten wir zum Glück ja schriftlich vereinbart und um Mietvertrag stehen.

Die Anreise nach Chur in der Schweiz

Die Anreise nach Chur lief dann verhältnismäßig problemlos. Leider hat das Improvisieren und das Umorganisieren recht viel Zeit und Energie in Anspruch genommen. Im Nachhinein müssen wir festhalten das es mit unserem Fahrzeug dann doch besser war, aber sch… war es trotzdem. Wenn für ein Rekordvorhaben bereits die Anreise ein Problem ist, dann kommen doch schon Zweifel auf. Die Anreise war schon sehr anstregend und die letzen Tage der Vorbereitung daher eher suboptimal. Aber… wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe dann ziehe ich es auch durch 😉

Chur bevor es los ging zum Rheinrekord Kanu 2017

In Chur angekommen hatte ich einen Zeitraum von 3 Tagen in denen ich starten müsste. Den Start wollte ich vom Wetter auf dem Bodensee abhängig machen.

Nachdem der erste Teil des Rhein nämlich geschafft wäre, wartet der Bodensee. Da ich diesen auf dem möglichst kürzesten Weg queren wollen würde, müsste das Wetter dann schon mitspielen. Leider war die Vorhersage für die kommenden Tage alles andere als rosig. Es sollte von Tag zu Tag schlimmer werden und der Gegenwind sollte zunehmen. Also entschloss ich mich kurzerhand, auch wenn dies bedeutete das ich nach den Anreisestrapazen nur einen halben Tag Pause hatte, direkt loszustarten.

In der nächsten Serie “Der Rhein-Rekord. Grenzfahrt im Kanu” geht es dann um die einzelen Tage und Erlebnisse meiner Rekordfahrt.

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