Mein Sportleben 2019

Mein Sport und Leben im Jahr 2019 und ein kleiner Ausblick auf 2020.

Meine Zielsetzung für 2019 war klar. Ich wollte den Deutschland-Cup im Quadrathlon gewinnen. Ein ergänzender Wunsch (&kein Ziel!), war eine TOP 3 Platzierung auf der DM. Außerdem wollte ich weitere Wettkampferfahrung im internationalen Feld sammeln. Um es kurz zu machen: Es hat alles geklappt und ich habe sogar mehr geschafft als ich geplant hatte.

Um es etwas ausführlicher zu machen: Mit meinem 2. Platz auf der verlängerten Mitteldistanz der DM in Hannover und dem Sieg im DeutschlandCup habe ich alles rausgeholt was ich mir vorgestellt hatte. Über ingesamt 9 Wettkämpfe hieß es eine möglichst konstant hohe Leistung zu halten, um genügend Punkte in der Cup Wertung zu bekommen. Um hier zu gewinnen hieß es für mich a) an allen Wettkämpfen teil zu nehmen und b) davon mindens 4 Wettkämpfe zu haben, die mir ausreichend Punkte sichern. Mit einem Sieg und zahlreichen Podestplätzen ist mir der Sieg der Serie dann auch gelungen. Mir war von Anfang an bewusst, dass ich nicht in jedem Rennen meine mögliche Top-Leistung abrufen könnte. Bei 9 Rennen im DeutschlandCup, dabei auch die Sprint EM, sowie weiterer 3 internationaler Rennen (WM Mitteldistanz, EM Mitteldistanz und WM Sprint) im Zeitraum von Mai bis August war es klar das die Kräfte nachlassen würden. Dennoch bin ich sehr stolz über meine dafür konstant hohe Leistung. Immerhin muss man auch berücksichtigen, dass ich erst im zweiten Jahr im Quadrathlon aktiv bin und gerade die Kombination aus den vier Sportarten bei jedem Rennen wieder Überraschungen für sich bereit hält. Inbesondere in allen 4 Disziplinen die möglichst beste Leistung abzurufen, ohne Gefahr zu Laufen bei einer anderen deswegen einzubrechen, ist immer wieder sehr spannend.

Weltcup im Quadrathlon

Mit meinen internationalen Ergebnissen bin ich ebenfalls zufrieden. Hier durfte ich sehr viel lernen und neben der sowieso schon vorhandenen “Deutschen Quadrathlon Familie” weitere Freundschaften schließen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass ich hier ebenfalls eine tolle Zeit verbringen durfte, ganz viel Spaß hatte und ganz viel lernen durfte. Ich freue mich, dass ich Teil des großartigen Sports sein darf und freue mich, abgesehen von meinen eigenen Leistungen, auch immer sehr über die Leistungen anderer Sportler. Sehr gefreut hat mich 2019 unter anderem der Weltmeistertitel Gesamt von William Peters, BEL (WM Middeldistanz) und auch Platz 3. Altersklasse von David Kunderer, GER (EM Sprint). Außerdem fasziniert bin ich vom “Comeback” von Stefan Teichert, GER. Stefan musste aufgrund einer Rücken OP pausieren und konnte sich im Laufe der Saison ganz stark zurückkämpfen. Da kann man sich echt eine Scheibe abschneiden was Ehrgeiz, Kampfgeist und Freunde angeht. Mit Abstand die Meisten Anfeuerungen und immer ein Lächeln im Gesicht gab es von Stefan. Hut ab für deine Fairness und Freunde am Sport.

Ich selbst konnte mir im Gesamtweltcup den 7. Platz sichern und in meiner Altersklasse den 5. Platz. Damit bin ich unterm Strich zufrieden. Ich habe rausgeholt was ging und durfte ganz viel Spaß haben und viel lernen. In den nächsten Jahren möchte ich durch meine eigene Leistung als Athlet, aber auch durch die Unterstützung des Deutschen Teams als Trainer und Coach dabei helfen, dass sich die deutschen Herren auch wieder öfter auf dem Podest wiederfinden. Die Damen sind mit Lisa Teichert (WM, EM Sprint & EM Mitteldistanz Siegerin) und Gesamt WeltCup Siegerin Susanne Walter ja bereits sehr stark vertreten. Jetzt dürfen die Herren auch nochmal aufschließen 😉

Zielsetzung 2020

Meine Zielsetzung für das Jahr 2020 ist noch nicht abgeschlossen, aber ich richte mein Training und auch mein Leben noch einen großen Schritt weiter auf den Sport aus. Dementsprechend rechne ich mit weiteren größeren Leistungssprüngen und möchte in den nächsten Jahren definitiv zur internationalen Spitze gehören. Aber abgesehen vom Quadrathlon werde ich auch an mindestens einem etwas noch verrückteren Event im Jahr teilnehmen. Aktuell schwebt mir da für 2020 ein 24 Std. MTB Rennen vor. Auf meiner Lebens Sport-Bucket Liste stehen aber auch noch eine Langdistanz und diverse Adventure Races und weitere verrückte Vorhaben. Und wieso das Ganze? Ganz einfach. Weil es Bock macht. 🙂

Sportleben

Was heißt das Sportleben eigentlich für mich? Es gibt eine Sache die sich wie ein roter Faden durch mein Leben zieht. Das ist der Sport. Ich liebe es immer wieder an meine Grenzen zu gehen, zu trainieren und auch Wettkämpfe zu bestreiten. Der ganze Themenkomplex ist für mich super spannend und es ist meine absolute Leidenschaft. Bisher führte meine Leidenschaft Sport jedoch nicht mit meinem Beruf in die identische Richtung. Es gab eigentlich kaum Schnittstellen. Ich habe mich Mitte 2019 also nochmal gefragt ob es so weitergehen kann? Oder ob ich jetzt mit 1HundertProzent an meinem Lebenstraum “arbeite”. Und das Ergebnis meiner Überlegungen kennt Ihr. Ich möchte nie wieder in meinem Leben arbeiten. 😀 Work-Life Balance? Drauf gesch…. Kann ich drauf verzichten. Wieso? Ich gehe keinen Beruf nach, sondern meiner Berufung. Ich mache meine Berufung zum Beruf. Als Mentaltrainer und Sportcoach nutze ich meine Leidenschaft, mein Wissen und meine Liebe zum Sport, um dir als Athlet beim Wachsen zu helfen. Genau das ist es was ich Liebe. Ich liebe den Sport und Menschen in und durch den Sport wachsen zu lassen. Deswegen heißt es für mich ab sofort nur noch #Sportleben

Ich freue mich auf eine tolle gemeinsame Zeit und wünsche dir bei all deinen Vorhaben ganz viel Erfolg. Ob mit oder ohne mir als Trainer/Coach. Genieße deinen Sport, dein Leben. Du hast nur Eins! Und die Zeit kann dir keiner Wiedergeben.

Foto von L. Rohde

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